Die Retentionszisterne aus PE für die Rückhaltung von Regenwasser zum Kanal.

Durch die steigende Anzahl an versiegelten Flächen wird ein Versickern von Regenwasser immer schwerer. Aus diesem Grund fordern immer mehr Städte bei Neubauten den Einbau der Retentionszisterne. Dies liegt an der veralteten Kanalisation, die bei starkem Regen nicht in der Lage ist, große Mengen an Wasser aufzunehmen. Die Retentionszisterne, die es bei uns in Kunststoff gibt, sammelt das Wasser zunächst. Eine Drossel, die die Durchflussmenge bestimmt, sorgt dann für einen gleichmäßigen Abfluss von Regenwasser. Welche Durchflussmenge die Drossel abgeben darf, wird Ihnen von Ihrer Kommune oder Stadt mitgeteilt.

Die Vorteile der Retentionszisterne aus PE.

In unserem Shop finden Sie die Retentionszisterne aus Kunststoff, als auch die Zisterne aus hochwertigem Kunststoff. Bei der Retentionszisterne aus PE können Sie sich auf beste Qualität freuen. Die Retentionszisterne aus PE von den Marken REWATEC und REGENTA wird zu 100 % in Deutschland hergestellt. Durch den Einsatz des Rotationsverfahrens kommen die PE Zisternen komplett ohne Fugen aus, weshalb sie sehr stabil und langlebig sind.

Die Retentionszisterne gibt es bei uns in vielen Größen und Formen.

Mit der Retentionszisterne lässt sich das gespeicherte Wasser auch sehr gut für Haus und Garten nutzen. Daher bieten wir die Retentionszisterne in vielen Größen an. So bieten wir unter anderem die PE Retentionszisterne von REWATEC von 1500 Liter bis hin zu 15000 Liter an. Je nachdem wie viele Personen im Haushalt leben und für welchen Zweck das Regenwasser genutzt werden soll, können Sie mit der Hilfe des Produktfilters die passende Zisterne wählen. Wir empfehlen die Retentionszisterne eine Nummer größer zu wählen, um nicht nur der Vorgabe der Gemeinde gerecht zu werden, sondern auch genug Wasser für die Nutzung von Haus und Garten zu haben.

Wenn Sie noch Fragen zur Regenwassernutzung im Haus und Garten haben oder mehr über die Retentionszisterne wissen möchten, sind wir stets für Sie da!


Retentionszisterne Ratgeber.

Die extremen, durch den Klimawandel bedingten, Wetterereignisse, führten in den letzten Jahren immer häufiger zu Überschwemmungen und ähnlichen Katastrophen. Die Kanalisation konnte die starken Regenmengen nicht auffangen, wobei auch die Verdichtung des Bodens in vielen dicht besiedelten Wohngebieten dazu führte, dass das Regenwasser nicht mehr auf natürlichem Weg ins Erdreich gelangen konnte. Viele Städte und Gemeinden, aber auch zahlreiche Privatpersonen haben sich daher entschieden, Vorrichtungen für die Regenwasserrückhaltung auf ihren Grundstücken zu installieren. Eine der vielfältigen Möglichkeiten, übermäßige Wassermengen zu kontrollieren, ist der Einbau eine Retentionszisterne. Im Vergleich zu herkömmlichen Zisternen, die für die Regenwassernutzung im Haus oder Garten konzipiert sind, besteht die Aufgabe einer Retentionszisterne, den Regenwasserhaushalt zu regulieren. Im Prinzip übernimmt das System die Funktion eines Rückhaltevolumen zwischen Zu- und Abfluss des Regenwassers.


Was ist eine Retentionszisterne?

Unter einer Retentionszisterne versteht man eine meist unterirdisch angelegten Regenspeicher im Garten, welche größere Mengen Regenwasser bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Tank zurückhält und dieses im Anschluss verlangsamt wieder an die Kanalisation abgibt. Es handelt sich daher um eine Art Rückhaltevolumen zwischen dem Zufluss und dem Ablauf. Das Abwassersystem wird durch diese Vorgehensweise entlastet.


Wie funktioniert eine Retentionszisterne?

Sobald sich die Regenmenge verringert und der Zulauf exakt der Menge des kontrollierten Ablaufs entspricht, der in der Regel von den Städten und Kommunen berechnet und vorgegeben wird, verändert sich der Füllstand des Tanks nicht. Bewegt sich die zulaufende Wassermenge unterhalb der Menge des geplanten Wasserablaufs, leert sich die Retentionszisterne und gibt das Wasser verlangsamt in den Kanal ab. Die Ablaufleistung der Rückhaltezisternen liegt meist zwischen 0,05 Litern und 1,15 Litern pro Sekunde. Für eine zeitverzögerte und kontrollierte Abgabe des Regenwassers an das öffentliche Kanalsystem sind die Zisternen mit einer sogenannten Retentionsdrossel ausgestattet. Hierbei handelt es sich, vereinfacht dargestellt, um einen Schlauch, der mit dem Ablauf der Retentionszisterne verbunden ist. Je nach Modell ist es möglich, die Ablaufmengen individuell einzustellen. In welchem maximalen Mengen der Ablauf erfolgen darf, kann bei den örtlichen Behörden in Erfahrung gebracht werden. Aufgrund der baulichen Eigenschaften und der damit einhergehenden Funktionalität liegt der Überlauf einer Retentionszisterne meist deutlich tiefer als deren Zulauf. Wer sich mit dem Gedankten trägt, ein derartiges System auf seinem Grundstück zu installieren, sollte unbedingt überprüfen, inwieweit der Überlauf überhaupt an das Kanalsystem angeschlossen werden kann. Moderne Produkte lassen sich auch als Garten- oder Hauszisterne im privaten Bereich einsetzen oder mit bereits bestehenden Anlagen erweitern.


Warum gibt es die Retention?

Das Ziel der Retention, also der Rückhaltung von Regenwasser, ist es, das öffentliche Kanalsystem zu entlasten. Dieses geschieht in der Regel dadurch, dass das im Regenspeicher oder Zisterne angesammelte Regenwasser verzögert in das Erdreich abgegeben wird. Ohne eine Retention, die durch unterschiedliche Anlagen und Systeme wie einer Retentionszisterne oder durch Rigolen erfolgen kann, würde es infolge der Überlastung der Kanalanlagen deutlich häufiger zu Überschwemmungen und erheblichen Beschädigungen kommen. Die Städte und Kommunen haben eine Rückhaltung des Regenwassers beispielsweise in Neubaugebieten vorgeschrieben, um das Risiko möglicher Katastrophensituationen zu minimieren. Auch der nachträgliche Einbau entsprechender Systeme ist möglich und wird mit der Reduzierung oder dem Wegfall der Kanalgebühren sowie meist mit einer finanziellen Förderung belohnt. Aus welchen einzelnen Komponenten besteht eine Retentionszisterne? Bei den meisten Herstellern zählen die benötigten Bauteile für die ordnungsgemäße Verwendung einer Retentionszisterne zum Lieferumfang. Und so sieht beispielhaft der Aufbau eines Tanks mit einem Fassungsvermögen von 4.000 Litern zur Rückhaltung und als Speicher für das anfallende Regenwasser aus:

  • Zulauf für das Regenwasser.
  • Anschluss für den Überlauf.
  • Zisterne als Rückhaltevolumen.
  • Sonstiges Zubehör.

In den Speicher wird nun mittels einer Lochkreissäge ein Loch für den Anschluss der Retentionszisterne hergestellt. Wie dieses konkret funktioniert, ist der Anleitung der Hersteller zu entnehmen. Diese ist meist ausführlich und verständlich geschrieben sowie teils bebildert.


Welche Vorteile bietet eine moderne Retentionszisterne?

Der sicherlich größte Vorteil einer Retentionszisterne liegt darin, dass die Vorrichtung einen kontrollierten Wasserablauf ins öffentliche Kanalsystem ermöglicht und somit die Kanalanlagen entlastet. Durch die Regulierung lassen sich größtenteils Überschwemmungen vor allem in Ballungsräumen der Städte und somit erhebliche Kosten und Baumaßnahmen verhindern. Daneben profitieren sowohl private als auch gewerbliche Nutzer vom Einbau der Retentionszisternen durch eine nachhaltige Verwendung des überschüssigen Regenwassers sowie von weiteren Vorzügen:

  • Senkung oder Abschaffung der Abwassergebühren.
  • Nutzung des Regenwassers zur Bewässerung im Garten.
  • Perfekt für die Toilettenspülung geeignet.
  • Kostenfreies Wasser für die Waschmaschine.
  • Reduzierung der Haushaltskosten.
  • Umweltbewusste Maßnahme – nachhaltige Werkstoffe und exzellente CO₂-Bilanz.
  • Langlebige Produkte.
  • Eigenständiger Einbau möglich.
  • Dank des hohen Eigengewichts ausgezeichnete Auftriebssicherheit.
  • Schonung von wichtigen Ressourcen.

Wie kann die Versickerung aus der Retentionszisterne zusätzlich optimiert werden? Damit eine ausreichende und entsprechend verzögerte Versickerung aus der Retentionszisterne erfolgen kann, kommt nicht nur ein Überlauf zum Einsatz. In vielen öffentlichen Anlagen, aber auch in heimischen Gärten wird oft eine großflächige Versickerungsanlage genutzt, die mit dem Auslauf der Zisterne verbunden ist. Um eine ordnungsgemäße Versickerung auf diesem Weg zu generieren, sind diverse Kriterien zu berücksichtigen:

  • Die Beschaffenheit des Bodens.
  • Aufkommen des Grundwassers.
  • Durchschnittliche Höhe des Grundwasserspiegels.
  • Fläche und Volumen der Retentionszisterne.
  • Geschwindigkeit des Wassers beim Ablauf durch die Retentionsdrossel.

Alle Informationen zu diesen Punkten können Ihnen Ihre lokalen Behörden geben.


Wie wird das Rückhaltevolumen berechnet?

Wie bereits zuvor beschrieben, werden sowohl Retentionszisternen als auch der Größe des Rückhaltevolumens sowie der zulässige Ablauf, die so bezeichnete Einleitungsmengenbeschränkung, über die Retentionsdrossel meist durch die Kommunen vorgegeben. Sofern in einigen Städten eine Ausnahme bestehen sollte, lässt sich das entsprechende Volumen individuell berechnen. Folgende Faktoren müssen dazu in die Berechnung mit einfließen:

  • Die Art der Flächen, die mit der Retentionszisterne verbunden werden sollen.
  • Anzuschließende Dachfläche – hier wird die Grundfläche des gesamten Daches gemeint.
  • Der zulässige Drosselablauf.
  • Die Postleitzahl des Ortes, an dem die Retentionszisterne geplant ist.

Die Berechnung wird nach festgelegter Formel durchgeführt und gestaltet sich komplex und kompliziert. Sofern die Neuanlage einer Retentionszisterne auf dem eigenen Grundstück geplant ist, sollte diese daher von einem Architekten oder anderweitigen Fachleuten vorgenommen werden.


Was ist bei einer zusätzlichen Wasserentnahme unbedingt zu beachten?

Eine zusätzliche Wasserentnahme für den privaten Gebrauch, beispielsweise als Nutzwasser für die Gartenbewässerung oder die Toilettenspülung, ist prinzipiell erlaubt. Allerdings sind einige Faktoren dabei unbedingt zu berücksichtigen. Das Füllvolumen der Zisterne unterteilt sich in zwei Segmente: Das Retentionsvolumen und das Nutzungsvolumen. Die Städte oder Wasserversorger verlangen bei der Anlage eines derartigen Systems im Rahmen des Genehmigungsverfahrens meist ein Mindestrückhaltevolumen. Um nun das ideale Fassungsvermögen der Zisterne auszurechnen, muss das geplante Nutzungsvolumen hinzuaddiert werden. Ist beispielsweise ein Retentionsvolumen von 3.000 Litern vorgegeben und man beabsichtigt noch einmal 3.000 Liter für den eigenen Nutzen zu entnehmen, so sollte das Fassungsvermögen des Tanks mindestens 6.000 Liter betragen. Doch zu große Zisternen gibt es eigentlich nicht. Erfahrungsgemäß wird beim praktischen Einsatz ein Volumen ausgewählt, das bis zum Fünffachen der vorgegebenen Wasserrückhaltemenge reicht.


Welche zusätzlichen Vorrichtungen werden bei der Montage einer Retentionszisterne benötigt?

Über den Zulauf zur Retentionszisterne gelangt nicht nur Wasser in das Behältnis. Auf dem Weg vom Dach oder über das Pflaster werden auch kleine Steinchen, Laub und andere Verschmutzungen in das Rückhaltesystem transportiert. Daher ist das Vorschalten eines geeigneten Regenwasserfilters unbedingt zu empfehlen. Dieser schützt das System vor Verunreinigungen und verhindert auch Beschädigung an der Anlage. Bei manchen Retentionszisternen ist ein derartiger Vorfilter zwingend zu installieren, um darüber hinaus eine hohe Wasserqualität sicherzustellen.


Welche Arten von Retentionszisternen gibt es?

Retentionszisternen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und aus verschiedenen Materialien. Als Werkstoff kommen bei handelsüblichen Produkten Beton oder Kunststoff zum Einsatz. In puncto Modellvielfalt stehen in der Regel drei Versionen zur Verfügung:


Flachtank-Retentionszisterne.

Diese Variante ist perfekt, um sie eigenständig einzubauen oder bestehende Systeme damit zu erweitern. Auch, wenn der Aushub aufgrund der vergleichbar geringen Einbautiefe recht gering ausfallen wird, ist der Einsatz eines Mini-Baggers durchaus vorteilhaft. Handelsübliche Ausführungen sind mit einem Volumen zwischen 1.500 und 15.000 Litern ausgestattet. Die Anschaffungskosten bewegen sich in der Regel zwischen 1.100 Euro und 5.823 Euro. Der Preis ist allerdings von diversen Faktoren abhängig. Dazu zählen unter anderem das Füllvolumen, zusätzliches Equipment wie ein Filterkorb oder eine hochwertige Abdeckung.


Kunststoff-Retentionszisterne.

Retentionstanks aus Kunststoff bestehen aus schlagfestem Polyethylen (PE) und sind grundwasserstabil. Die hochwertigen Modelle sind rotationsgeformt. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Verfahren für Hohlkörper, wodurch eine besondere Festigkeit und weitere chemische Eigenschaften wie UV- und Säurebeständigkeit erzielt wird. Die Produkte sind im Handel mit einem Rückhaltevolumen von 2.000, 3.000, 3.500, 4.000, 4.500 und 6.000 Litern erhältlich. Die Preise der Ausführungen liegen im Durchschnitt zwischen 1.400.- Euro und 3.800.- Euro.


Beton-Retentionszisterne.

Beton-Retentionszisterne ist eine veraltete Lösung. Während der Bauphase sind bereits schwere Geräte und Maschinen vor Ort benötigt. Das Material kann brüchig werden und das Regenwasser verunreinigen. Aufgrund des üppigen Eigengewichts ist der Einbau sowohl in Lehm- als auch in schichtwasserführenden Böden möglich. Generell werden Beton-Retentionszisternen bei der Anlieferung unmittelbar in eine ausgehobene Baugrube eingesetzt. Der durchschnittliche Preis liegt bei diesen Produkten zwischen 1.700.- Euro und 2.100.- Euro.


Was kostet der Einbau einer Retentionszisterne?

Die Kosten für den Einbau einer Retentionszisterne sind meist vom Material der Produkte, den vorbereitenden Maßnahmen und der Größe abhängig. Modelle aus Kunststoff lassen sich vergleichbar unkompliziert von mehreren Personen mit der Hand einsetzen. Dazu müssen für die Zufahrt zum geplanten Standort hinsichtlich der Befestigung keine außerordentlichen Vorkehrungen getroffen werden. Fachbetriebe berechnen für die Montage derartige Retentionszisternen zwischen 100.- Euro und 400.- Euro. On top kommen noch die Kosten für die benötigten Baumaterialien wie Schüttgut aus Kies, diverse Anschlüsse und anderweitiges Zubehör. Gelangt ein Mini-Bagger zum Einsatz, erhöht sich der Preis je nach Aufwand und der Arbeitszeit. Der Einbau einer Retentionszisterne aus Beton ist im Vergleich zu der Kunststoffvariante deutlich teurer. Das teuerste sind vor allem die Transportkosten, der Einsatz eines Krans sowie der Aufwand für das Freilegen des geplanten Standorts und das zusätzliche Sichern und Befestigen der Anfahrtswege. Wer sich für eine Retentionszisterne aus diesem Werkstoff entscheidet, sollte für den Einbau mindestens 1.000.- Euro kalkulieren. Bei einer Arbeitszeit von mehr als 30 Minuten fallen zudem oft auch noch üppige Zuschläge an. Experten raten davon ab, abgesehen von Flachtank-Zisterne für die Rückhaltung des Regenwassers, Beton- oder Kunststoff Retentionszisternen selbst einzubauen. Einerseits fehlt selbst erfahrenen Hobbyhandwerkern das nötige Know-how und Equipment. Andererseits verfallen bei einer fehlerhaften Montage oder Beschädigungen des Materials sämtliche Garantieansprüche. Daher ist es nur ratsam, einen Fachbetrieb mit dieser Aufgabe zu betrauen. Andernfalls ist das Risikopotenzial zu hoch und kann letztlich ein kleines Vermögen kosten.


Wie kann man eine Retentionszisterne reinigen?

Sofern die Retentionszisterne ordnungsgemäß eingebaut wurde, ist eine regelmäßige Reinigung nicht notwendig. Zwar entsteht auf ihrer Sohle eine Sedimentschicht, die jedoch als Filter fungiert und daher idealerweise nicht entfernt werden sollte. Sofern dennoch eine Reinigung erforderlich sein sollte, kann diese recht komfortabel mit einer Schmutzwasserpumpe und einem leistungsstarken Hochdruckreiniger vorgenommen werden. Sofern die Geräte nicht zum eigenen Werkzeugbestand zählen, können sie in Baumärkten oder bei einem Maschinenverleiher gemietet werden. Die Preise für einen Tag bewegen sich um 50.- Euro. Externe, professionelle Dienstleister berechnen für die Säuberung im Innenbereich des Speichers etwa 300.- Euro. Sobald Filter und Rohre zusätzlich von Schmutz befreit werden sollen, können sich die Kosten auf bis zu 500.- Euro belaufen.


Wie tief sollte eine Retentionszisterne in den Boden eingebaut werden?

Da eine Retentionszisterne in der Regel unterirdisch eingebaut wird, sollte sie dabei ausreichend vor Frost geschützt sein. Die Retentionszisterne sollte mindestens 60 bis 80 Zentimeter in das Erdreich eingelassen werden, um unter der Frostgrenze zu liegen.


Ist die Anschaffung einer Retentionszisterne aus Kunststoff ein lohnendes Investment?

In vielen Städten und Kommunen ist der Einbau einer Retentionszisterne in Neubaugebieten mittlerweile verpflichtend. Daher stellt sich die Frage, inwieweit die Anschaffung eines derartigen Produkts lohnend ist, nur für Nutzer, die dieses aus freien Stücken einbauen möchten und seitens der Behörden keine Vorgaben bestehen. Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Retentionszisterne nicht nur aus ökologischen Aspekten einzubauen, sondern vor allem die Ersparnis an Abwasserkosten und Leitungswasser ins Auge fasst, sollte zuvor eine individuelle Berechnung anstellen. Auf diese Weise wird deutlich, welches die tatsächlich vorteilhafteste Größe der Zisterne ist und, ob sich der Kauf rechnet.

Zunächst gilt es, die Preise pro Kubikmeter für den Verbrauch des Leitungswassers zu ermitteln, mit dem zum Beispiel die Speisung der Waschmaschine oder die Gartenbewässerung erfolgen soll. Zudem sind auch die lokalen Bestimmungen hinsichtlich der Abwassergebühren sowie die versiegelten Flächen auf dem Grundstück ein essenzieller Faktor. Anschließend sollten die Mengen bestimmt werden, die künftig durch die Retentionszisterne ersetzt werden. Dazu zählen:

  • Gartenbewässerung – Häufigkeit und Fläche.
  • Toilettenspülung – auf die Anzahl der Personen im Haushalt umgelegt.
  • Wasserverbrauch für die Nutzung der Waschmaschine.

Im Ergebnis erhält man nun die Gesamtmenge des Nutzwasserverbrauchs sowie das mögliche Einsparpotenzial. Mit diesen Resultaten lassen sich die benötigte Menge an Regenwasser und somit auch die Größe der Retentionszisterne festlegen. Im nächsten Schritt gilt es zu erkennen, ob die errechnete Wassermenge zu erreichen ist, damit sich die Anschaffung von einem Regenspeicher aus Kunststoff für die Retention wirklich lohnt. Dazu sind faktische Wetterdaten erforderlich, die aus der jährlichen Regenmenge im Durchschnitt bestehen. Die Werte sind über den Deutschen Wetterdienst (DWD) in Erfahrung zu bringen. Darüber hinaus dienen die Dachgrundfläche, die Dachneigung sowie mögliche andere Flächen, über die das Niederschlagswasser in die Retentionszisterne geleitet werden soll. Auch mögliche Filter sowie das Material des Daches sollten in die Planungen mit einbezogen werden. Mit den so ermittelten Angaben lässt sich nun das optimale Volumen der Retentionszisterne bestimmen. Nun bleibt nur noch die Aufgabe, den Preis von einem Regenspeicher aus Kunststoff für die Retention, den Kosten baulicher Maßnahmen von den errechneten Einsparmöglichkeiten gegenzurechnen. Sofern hier sich dabei ein positives Resultat ergeben sollte, erscheint die Anschaffung einer Retentionszisterne als durchaus sinnvoll und lohnenswert. In diesem Zusammenhang sollte man bedenken, dass die Einsparungen Jahr für Jahr möglich sind, sodass im Laufe der Zeit künftig jede Menge Geld eingespart wird.


Retentionszisterne Zusammenfassung.

Retentionszisternen eignen sich perfekt dazu, seinen Wasserverbrauch mit der Regenwassernutzung zu regulieren. Ein Regenspeicher aus Kunststoff für die Retention sammelt das anfallende Wasser und gibt dieses zeitverzögert in die Kanalisation. Dadurch wird das Abwassersystem entlastet, sodass Überschwemmungen und ähnliche Schadensereignisse verhindert werden können. Insbesondere in dicht bebauten Gebieten und auf versiegelten Flächen sind Retentionszisternen eine optimale Lösung. Es gibt unterschiedliche Ausführungen in verschiedenen Materialien, die eine flexible Verwendung ermöglichen. In Neubaugebieten ist der Einbau der Systeme mittlerweile verpflichtend. Lohnenswert ist auch eine Nachrüstung, denn dadurch werden die Abwassergebühren gesenkt oder entfallen vollständig.


Die häufig gestellten Fragen und die Antworten zum Thema Retentionszisterne.

Was ist eine Retentionszisterne?

Bei der Retentionszisterne handelt es sich um eine normale Zisterne, die als Speicher von Regenwasser dient. Der eigentliche Unterschied ist das Zubehör in der Zisterne. Hier befindet sich eine Retentionsdrossel im Innern, die das Wasser nach einem bestimmten Wert an den Kanal abgibt. Es handelt sich somit um einen Zwischenspeicher, der die Kanalisation bei starkem Regen entlasten soll.


Wie funktioniert eine Retentionszisterne?

Die Hauptaufgabe dieser Zisternen ist die Rückhaltung von Regenwasser, um den Kanal zu entlasten. Die Drossel für die Retention, die für diesen Zweck in der Zisterne montiert wird, kann je nach Vorgabe Ihrer Gemeinde auf einen bestimmten Abflusswert eingestellt werden. Unsere Drossel lässt sich bis zu einem Wert von 12,07 Liter pro Sekunde einstellen.


Wie teuer ist eine Retentionszisterne?

Das hängt davon ab, ob Sie für die Retention eine Betonzisterne oder eine PE Zisterne haben möchten. Die Retentionszisterne Beton ist in der Regel günstiger als die PE Modelle. Allerdings besitzen diese ein hohes Gewicht und benötigen für den Einbau einen großen Kran. Vor allem, wenn keine vorherige Planung, wie in einem Neubaugebiet möglich ist, entscheiden sich die meisten Bauherren für die Zisterne aus Kunststoff. Je nach Größe und Form kann solch eine Retentionszisterne sogar per Hand nachträglich im Garten eingebaut werden.


Wie groß muss die Retentionszisterne sein?

In den meisten Fällen wird das Volumen für die Rückhaltung sowie der Abflusswert für die Drossel im Vorfeld von der Gemeinde angegeben. Möchten Sie neben der Rückhaltung auch Regenwasser für Haus und Garten nutzen, müssen Sie das Nutzvolumen hinzurechnen. Die Summe aus dem Rückhalte- und dem Nutzvolumen ergibt dann die Größe der Retentionszisterne.